Einsätze als Industrial-/OT-Security-Ingenieur/in

Industrial- und OT-Security-Ingenieurinnen schützen Netze, in denen ein Neustart keine Option ist. Eine Produktionsanlage lässt sich nicht am Dienstagnachmittag patchen, viele Komponenten sind älter als die Bedrohungen, gegen die sie bestehen müssen, und Verfügbarkeit wiegt schwerer als in der Bürowelt. In der Schweiz betrifft das Betreiber kritischer Infrastruktur ebenso wie Pharma- und Lebensmittelproduktion. Der Alltag beginnt mit Bestandsaufnahme: Welche Geräte sprechen mit wem, über welche Protokolle. Danach folgen Segmentierung, Fernzugriffe, Überwachung und ein Notfallkonzept, das auch dann trägt, wenn das Büronetz nicht erreichbar ist. Vieles davon ist Abstimmung mit der Instandhaltung und mit Anlagenlieferanten. Verbreitet sind IEC 62443 als Rahmen, Netzsegmentierung, passive Überwachung im Produktionsnetz, Protokolle wie OPC UA, Modbus und Profinet sowie Erfahrung mit Schwachstellenbewertung in Anlagen, die nicht abgeschaltet werden können. Bei try&hire sehen Sie ein Videoprofil, sprechen dreissig Minuten und arbeiten dann zusammen. Die Consultants sind über den Personalverleih angestellt, Lohn und Versicherungen laufen über uns. Nach einigen Monaten entscheiden beide Seiten, ob eine Festanstellung folgt.

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